
Nein, wer unter dem Titel «Auf zu neuen Ufern!» einen Artikel zu einem Coming-out vermutet, den muss ich enttäuschen. Ich will nicht das Ufer wechseln, es sind andere Veränderungen, die ich anstrebe. Sorry, ich wollte keine falschen Hoffnungen wecken…
Anzeichen von Veränderung gab es schon seit geraumer Zeit, ohne das ich konkret wusste, was verändert werden wollte. Diese bisher diffusen Wünsche sind nun endlich kondensiert und somit greifbar geworden. Dass dies – mehr oder weniger – genau mit dem Jahreswechsel zusammenfällt ist vielleicht eher Zufall (an den ich nicht glaube) oder besser gesagt Synchronizität. Wer will, darf sie trotzdem gerne als gute Vorsätze fürs neue Jahr verstehen, das ist mir egal. Für mich ist lediglich von Bedeutung, dass die Zeit reif für diese Veränderung ist und ich mit aller mir zur Verfügung stehenden Kraft daran arbeiten möchte.
Die letzten Jahre habe ich sehr viel Zeit und Energie in meine berufliche Weiterentwicklung investiert. Im Job habe ich immer mehr Verantwortung übernommen und ständig neue Herausforderungen gesucht. Nebenbei habe ich ein berufsbegleitendes Studium an einer Fachhochschule begonnen und stehe nun kurz vor dem Abschluss. Als Kür habe ich zusätzlich verschiedene Weiterbildungskurse besucht. Weiterkommen um jeden Preis war die Devise. Nun merke ich, dass die persönliche Ebene teilweise arg vernachlässigt wurde. Um eine schon fast allgegenwärtige Phrase zu verwenden: Die Work-Life-Balance stimmte nicht. Das will ich ändern. Aber was heisst das nun konkret?
In der kommenden Zeit wird sich – nicht unbedingt auf diesem Blog – sehr viel ums Thema Sport drehen. Auch Einfachheit wird von zentraler Bedeutung sein. Mit Einfachheit meine ich, meinen Rucksack zu entrümpeln, innen und aussen Raum zu schaffen und Ablenkungen zu eliminieren.
Beginnen werde ich mit regelmässigem Konditionstraining, ich werde versuchen, mehr auf meinen Bauch zu hören und ganz bestimmt werde ich die Wohnung radikal von all dem befreien, was sich in den letzten Jahren angesammelt hat und nur Platz wegnimmt. Der Rest wird sich zeigen.












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Klingt gut! Wünsche dir alles gute und viel Kraft!
Glaube an dich, dann schaffst du das auch
grüässli Radisli
Double thumbs up!
Vielen Dank euch beiden für die ermutigenden Worte.