
Achtung! Daher! Ruhn! C-Alarm! All das gehört für mich der Vergangenheit an. Nie mehr marschieren mit geschwärztem Gesicht (wegen der Tarnung) und Leuchtgamasche (wegen der Sicherheit). Ich wurde offiziell vom Obergefreiten zum Zivi befördert und habe heute den Einführungskurs besucht. Seit der Abschaffung der Gewissensprüfung per 1. April 2009 braucht man dafür lediglich ein Formular auszufüllen. Diese Möglichkeit wird auch fleissig genutzt. Anstatt der üblichen 15 bis 20 Teilnehmern waren am heutigen Kurs über 100 angehende Zivis anwesend. So viele, dass der Platz nicht ausreichte und man kurzerhand in den Theoriesaal des Rekrutierungszentrum Rüti der Schweizer Armee ausweichen musste. Wenn das nicht ironisch ist…
Der Zivildienst dauert eineinhalb Mal so lange wie der Militärdienst. Anstatt meine verbleibenden 28 Tage WK leiste ich also 42 Tage Zivildienst. Bedenkt man die mangelnde Flexibilität in der Dienstplanung der Armee ist das ein geringer Preis. Anstatt drei Dienstverschiebungsgesuche innerhalb eines Jahres schreiben zu müssen sucht sich der Zivi Ort, Zeit und Art seiner Dienstleistung – abgestimmt mit Beruf oder Studium – im Einsatzinformationssystem selbst aus. Und sinnvoller als Jahr für Jahr fürs WEF Wache zu schieben ist’s allemal.












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Ich gibe am 19.Nov. ab
Gruess
S!Gi
Uff, zuerst dachte ich schon, das sei ein versteckter Seitenhieb wegen der Kurzgeschichte. Aber die habe ich dir ja am 12.10.2009 geschickt. Na dann ebenfalls Glückwunsch zur Beförderung – nicht nur zum Zivi sondern sogar zum Zivilisten.