
Dieses Bild entstand am Nachmittag des 1. August 2006 auf der Strecke von Saint-Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen nach Roncesvalles. Es war mein erster Tag auf dem Jakobsweg, der mich in drei Wochen über 850 km zu Fuss nach Santiago de Compostela führen sollte. Somit hat die Aufnahme beinahe symbolischen Charakter, denn ich stand in diesem Augenblick am Anfang eines langen Weges, dessen wahres Ziel noch nebulös war und sich mir erst Schritt für Schritt offenbarte. Unterwegs hatte ich sehr, sehr viel Zeit zum Nachdenken, und etwas vom ersten, was ich nach meiner Rückkehr tat, war, meinen damaligen Job zu künden.

Ich publiziere das Bild im Rahmen einer Blogparade von Leumund. Jeder soll ein Bild vorstellen, das für ihn von Bedeutung ist und an dessen Geschichte er sich auch noch nach Jahren erinnern wird.
Wer sich weitere meiner Bilder ansehen möchte, kann das in meiner Zenfolio-Gallerie tun.












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Ein wunderschönes Bild. Ein Weg ins Ungewisse…. Die Zukunft?
850 km zu Fuss? Lieber du als ich. Aber das Bild ist echt schön. War die Reise religiös oder sportlich motiviert?
Nein, religiös motiviert war’s nicht – ich bin ja zur Kirche ausgetreten und somit nicht einmal Christ. Einerseits reizte mich der sportliche Aspekt, andererseits habe ich einfach mal drei Wochen ohne Ablenkung ganz alleine für mich sein wollen. Wenn du willst, kannst du’s ja «spirituell» oder einen «Selbstfindungstripp» nennen…